HISTORY

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Ausverkaufte Konzerte und hunderttausende verkaufte Schallplatten, MC und CD´s zeugen von der Qualität des Blasorchesters "Moravanka" unter Leitung ihres Dirigenten Jan Slabák.

Dieser Beliebtheit erfreuen sich Jan Slabák und seine Musikanten schon durch etliche Generationen. Den Grundstein des Erfolges bildet die Perfektion der musikalischen Darbietungen. Jedes Mitglied dieses Orchesters schloß sein Musikstudium als Absolvent des Brünner Konservatoriums ab, um anschließend auch die Janáček - Akademie der musischen Künste mit Erfolg zu beenden. In der Praxis blieben sie jedoch nicht stehen und sammelten so wohl im Symphonischen Orchester Brünn als auch im Opernorchester des Stadttheaters Brünn Erfahrungen.

Der Gründer der "Moravanka" Jan Slabák wurde am 24. 3. 1941 in Kelčany, einer kleinen Ortschaft in der Nähe der Stadt Kyjov in Mähren, geboren. Es ist eine Gegend, in welcher eine eigene Folklore mit eigenem musikalischen Stil verbunden ist temperamentvoll, gefühlvoll, mitreißend. Jan Slabák wuchs in dieser Gegend auf, und sein Entschluß, Musiker zu werden, begann im Brünner - Konservatorium, welches er mit Erfolg abschloß. Sein weiterer Weg führte ihn in das Staatliche Symphonische Orchester Brünn. Dort begann seine musikalische Karriere. Seine Tätigkeit weitete er aus, gastierte bei mehreren Orchestern, spielte in einer kleinen Blaskapelle, in den großen Tanz- und Jazz Orchestern Mirko Forets und Gustav Broms, sowie im Preßburger Symphonischen Rundfunkorchester. In Brünn war er bald als ein hervorragender Solist bekannt. Während er als Mitglied des symphonischen Orchesters viele Auslandskonzerte absolvierte, wurde Dirigent Herbert von Karajan auf ihn aufmerksam und lud ihn zum Konkurs zu den Berliner - Philharmonikern ein.

Terminmäßig ließ sich aber dieser Konkurs nicht vereinbaren, denn das Staatliche Symphonische Orchester Brünn trat eine Auslandtournee an. Sein Jugendtraum ließ ihn nicht los, im Jahre 1972 sprach er diesbezüglich beim B.R. vor, um ein eigenes Studioorchester zu gründen. Von der Besetzung sowie der musikalischen Ausführung, hatte der zukünftige Dirigent seine genaue Vorstellung. "Es wird eine mährisch - slowakische Blaskapelle sein, genau wie bei uns zu Hause in Kyjov". Schon nach den ersten Aufnahmen der "Moravanka" im Rundfunk war das Echo groß. Der entscheidende Durchbruch gelang aber im März 1973 im ersten Fernsehauftritt mit seinem kompletten musikalischen Programm. Diese Fernsehsendung dauerte nur vierzig Minuten, aber die Nachfragen nach diesem neuen Blasorchester, dem neuen Stil der tschechischen Blasmusik, wollten kein Ende nehmen. Die erfolgreichen Sendungen und Konzerte stellten dann die Mitglieder der Moravanka vor eine schwere Entscheidung: Staatliches Symphonisches Orchester Brünn, Opernorchester Theater Brünn, oder Moravanka? Dem Entschluß, bei der Moravanka und bei Jan Slabák zu bleiben, blieben die Musiker großtenteils treu. Durch diese Entscheidung stabilisierte sich das Blasorchester; es wurde ein musikalisches Profi-team - ein Representant der tschechischen Blasmusik unter der Leitung des Dirigenten Jan Slabák. Als Manager ist Magister Jan Hlaváček für In- und Ausland zuständig.

Heute kann dieses Blasorchester mit Stolz zurückblicken. Die hervorragende musikalische Qualität, aller Schallplattenaufnahmen wurden im Jahre 1975 mit der Verleihung des "Goldenen Panton - Schildes" belohnt. Sechs weitere "Goldene Platten" folgten. Durch vier Millionen verkaufte Schallplatten, Kassetten und CD wurde die Popularität und die Beliebtheit der "Moravanka" immer größer. Im Jahre 1995 erhielt sie eine Platin- und im Jahre 1996 eine diamantene Schallplatte. Viele Schallplattenaufnahmen wurden auch im Ausland herausgegeben - in Deutschland, Holland, Frankreich, Schweiz, Österreich, unter der Marke TELDEC in den BENELUX Staaten und auch die Vereinigten Staaten Amerikas blieben nicht zurück.

Ivana Slabáková, Daniela Magalová, Břetislav Osička und František Uher ergänzen durch ihren schönen Gesang die Qualität dieses hervorragenden Blasmusikorchesters.

Jan Slabák leitete mit seiner Moravanka eine neue Epoche der tschechischen Blasmusik ein. Ihrer individuellen musikalischen Ausdruckweise ist es zu verdanken, daß die tschechische Blasmusik an die Spitze gelangt. Deswegen werden Jan Slabák und seine Moravanka nicht umsonst von Journalisten als "die Königin der tschechischen Blasmusik" bezeichnet - "The Queen of Brass Bands".

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